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Jede Karte ein kleines Kunstwerk

Im Kartenatelier von Brändi in Willisau entstehen ganz besondere Produkte, handgemachte Karten mit viel Sorgfalt, Kreativität und persönlichem Engagement. Eine Mitarbeiterin erzählt im Interview von ihrem Alltag, ihrer Leidenschaft fürs Gestalten und ihrer Verbindung zum Produkt. Seit zehn Jahren arbeitet sie bei Brändi und gestaltet nicht nur Karten, sondern bringt auch eigene Ideen ein, vom Schmetterlingsmotiv bis zur Weihnachtskarte mit selbst gezeichnetem Design. Was sie motiviert, wie Teamarbeit bei Brändi gelebt wird und was Inklusion für sie bedeutet, erfahren wir in einem persönlichen Gespräch.
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Desirée erzählt aus ihrem Arbeitsalltag

Wo arbeitest du bei Brändi?
Ich arbeite im Kartenatelier von Brändi in Willisau.
Was ist deine Funktion und welche Tätigkeiten führst du bei deiner Arbeit aus?
Ich bin eine Allrounderin im Kartenatelier. Das heisst, ich mache ganz verschiedene Arbeitsschritte bei der Kartenherstellung – von der Gestaltung bis zur Endfertigung.
Wie lange arbeitest du schon bei Brändi?
Ich bin jetzt seit fast genau 10 Jahren dabei – am 10. August habe ich mein Jubiläum.
An welchem Brändi Produkt arbeitest du aktuell?
Ich arbeite gerade an Weihnachtskarten. Bei dieser Weihnachtskarte beginne ich damit, eine schwarze Karte in eine Lehre zu legen. Dann presse ich mit einem Hebel, zähle beim Pressen bis vier und so wird mit einer Heisspräge-Maschine die Goldschrift „Frohe Festtage“ auf die Karte geprägt.

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Oder bei dieser Karte klebe ich die sogenannte Topkarte auf die Grundkarte. Das Besondere an dieser Karte: Das Design mit dem Weihnachtsbaum habe ich selbst gezeichnet, daraus wurde dann ein Druck gemacht. 

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Was musst du dabei gut können oder genau beachten?
Ich muss sehr genau arbeiten – vor allem, dass die Topkarte exakt in der Lehre platziert wird.
Welche Werkzeuge oder Maschinen benutzt du?
Eine wichtige Maschine, die ich benutze, ist die Heisspräge-Maschine oder die Rillmaschine für die Falzung. Ausserdem brauche ich ganz verschiedene Materialien wie Kleber, Lehren, Papier, Nadel und Faden und manchmal auch Lineale, um alles exakt auszurichten.

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Was gefällt dir gut an der Produktion?
Mir gefällt besonders die Vielfalt – und dass man mit vielen unterschiedlichen Materialien arbeitet.
Würdest du das Produkt selbst benutzen oder verschenken?
Ja, ganz sicher. Ich verschenke sehr gerne Karten, besonders wenn sie schön geworden sind.
Woran merkst du: Ich habe gute Arbeit gemacht?
Wenn die Karte genau ist und am Schluss so aussieht, wie sie aussehen soll, dann bin ich zufrieden.
Wer prüft, ob das Produkt gut ist?
Die Ladenfrauen machen am Schluss die Qualitätskontrolle und schauen, ob alles passt oder ob ich vielleicht etwas vergessen habe.
Was machst du, wenn dir ein Fehler auffällt?
Ich melde es sofort und bespreche es mit meiner Gruppenleiterin. Dann korrigieren wir es gemeinsam.
Worauf bist du besonders stolz bei deiner Arbeit?
Wenn ich sehe, dass die Karten schön geworden sind. Besonders stolz bin ich auf die Karte mit dem Schmetterling – das war meine Idee. Ich habe auch die Farben dafür ausgesucht.

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Wir versuchen auch Ausschusskarten wieder zu verwenden und bei dieser Karte haben wir Streifen geschnitten und sie versetzt aufgeklebt – daraus sind kreative neue Designs entstanden. Rechts ist die originalkarte mit dem Bild das ich selbst gemalt habe. Ich finde es super, werfen wir so wenig wie möglich weg.

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Gibt es ein Produkt, das du besonders gerne herstellst?
Ja, ganz besonders gerne mache ich die Karte mit dem Schmetterling. Die Karte war meine Idee, sie wurde mit Abklatschdruck gemacht – die Farben habe ich selbst ausgesucht. Die Karte mit dem Luftballon und Herz habe ich mit schwarzem Stift vorgezeichnet, meine Arbeitskollegin hat sie dann fertig ausgemalt. Ich liebe Farben – das sieht man auch an meinen Motiven. (die Karten ist im Brändi Shop Luzern, Willisau, Horw erhältlich)
Mit wem arbeitest du besonders gerne zusammen?
Mit allen im Kartenatelier – wir haben einen sehr guten Zusammenhalt.
Wie helft ihr euch gegenseitig bei der Arbeit?
Wir helfen uns oft gegenseitig bei den Karten und auch bei den Ämtli (Aufgaben). Wenn jemand in den Ferien ist, übernehme ich das Ämtli der Kollegin oder des Kollegen. Wir schauen gut zueinander.
Was bedeutet es für dich, bei Brändi arbeiten zu dürfen?
Sehr viel! In der Montage war ich zuerst nicht so glücklich. Als ich im Kartenatelier aushelfen durfte, hat es mir so gefallen, dass ich gefragt habe, ob ich dort schnuppern darf.
Was hast du hier Neues gelernt?
Die Arbeitszeiten waren am Anfang neu für mich. In der Montage musste ich früher anfangen. Im Kartenatelier startet der Tag später – das war eine Umstellung. Heute bin ich immer noch oft zu früh da (lacht).
Was wünschst du dir für deine Zukunft bei Brändi?
Dass ich noch mehr Selbständigkeit erlerne bei der Arbeit und beim Wohnen.
Was bedeutet für dich "Inklusion" – also: dass alle dazugehören – bei der Arbeit?
Dass ich einen geregelten Tagesablauf habe, gebraucht werde und auch spontan mal in einem anderen Bereich helfen kann. Das ist für mich dazugehören.
Welches Brändi Produkt magst du am liebsten?
Ich liebe Brändi Dog – ich spiele es unglaublich gerne und muss es unbedingt wieder öfter mit meinen Mitbewohner:innen auf der Wohngruppe spielen.

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